Über Conde Hermanos

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Conde Hermanos wurde im Jahre 1882-1937 von Domingo Esteso gegründet.
Seine erste Gitarrenbauwerkstatt eröffnete er im Jahre 1915. Esteso bildete seine Neffen Faustino und Mariano Conde und später auch Julio Conde in der Werkstatt seines Bruders aus. Im Jahre 1960 verstarb die Witwe Estesos, und die Gebrüder Conde übernahmen das Geschäft Ihres Onkels unter dem Namen „ Hermanos Conde Sobrinos de Domingo Esteso“.
Schnell etablierten sich die exzellenten handgearbeiteten und qualitativ hochwertigen Gitarren bei Berühmtheiten wie Manolo de Huelva, Nino Ricardo, Melchor de Marchena, Sabicas Mario Escudero, Esteban de Sanlucar, Regino Sainz de la Maza und Paco de Lucia, welche alle Besitzer dieser brillianten Gitarren sind.
Mariano Senior etablierte sein eigenes Geschäft mit dem Namen „ Conde Hermanos Sucesores Sobrinos de Esteso" in der Calle Felipe V, 2 in der Nähe Royal Theaters zu Madrid.
Seine Zwei Söhne (Felipe, geboren 1957 und Marino Junior, geboren 1959) machten Ihre Ausbildung zum Gitarrenbauer erst beim Vater und dann beim Onkel Faustino im Alter von 15 Jahren.
Faustino verstarb 1988, Mariano Senior 1989.
Bis heute überzeugen die Gitarren von Conde Hermanos durch ihre
gute Bespielbarkeit und Ihren vollen, präsenten und klaren Sound.
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Woher kommt der Jazz?

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Jazz ist eine ungefähr um 1900 in den USA entstandene, überwiegend von Afro-Amerikaner hervorgebrachte Musikrichtung, die in vielfältiger Weise weiter entwickelt wurde - häufig im Crossover mit anderen Musiktraditionen und Genres. Mittlerweile werden auch Musikformen zum Jazz gezählt, die oft nur lose oder kaum noch mit der afro-amerikanischen Tradition verbunden sind.
Der Jazz wird im Hinblick auf seine künstlerische Bedeutung häufig als amerikanisches Pendant zur „klassischen“ europäischen Musik verstanden. Darüber hinaus hat er nahezu allen anderen Sparten der Musik, von Pop bis Folk, neue Möglichkeiten eröffnet.
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Der Jazz baut auf einem überwiegend europäischen Tonsystem auf und verwendet europäische Melodik und Harmonik,
musikalische Formen (z. B. Songform) und rhythmische Grundstrukturen (z.B. Marschrhythmus) aus Europa sowie europäische Instrumente (Blasinstrumente, Klavier, Gitarre, Kontrabass, große und kleine
Trommel, Becken). Die aus Europa stammende Musikkultur wird im Jazz jedoch auf eigene Weise genutzt. Zentral ist eine besondere, auf Bewegungsgefühl bezogene Rhythmik (swing, Groove), intensive,
spontane Interaktion (u.a. call and response) und eine am vokalen Ausdruck orientierte Tonbildung. Diese Elemente lassen sich alle auf das Musikempfinden afrikanische Musikkulturen zurückführen.
Für detaillierte Informationen siehe Hauptartikel: Jazzharmonik und Jazzrhytmik.
Auch die neueren Strömungen des Jazz weisen einzelne musikalische und ästhetische Charakteristika auf, die sie als Jazz erkennbar werden lassen. Zu diesen Kennzeichen gehören neben den blue notes:
Improvisation,
Jazz-Rhythmik mit (zumindest tendenziell) polyrhytmisch Charakter,
eine spezielle Art der Tonbildung (z.B. Schleiftöne, Multiphonics) und Instrumentenbehandlung,
stilistische Individualität einzelner Musiker und
ein Traditionsbezug auf vorhergegangene Stile der Jazzgeschichte.
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Im Zuge der Verbreitung des Jazz entstand zunächst die Jazz-Kritik und dann die Jazzforschung. Sie versteht den Jazz nicht nur als eine mitreißende Unterhaltungsmusik, sondern auch als ernstzunehmende kulturelle Leistung. So trug sie entscheidend zur Wertschätzung und zum Verständnis eines größeren Publikums für diese Musik bei. Damit bereitete sie den Boden dafür, dass der ab den 1940er Jahren hervorgebrachten Entwicklung, die wie der Modern Jazz jenseits der Popular-Musik liegen, auch eine weltweite Hörerschaft fanden. Allerdings widersprach die Jazz-Kritik mit ihren Kategorisierungen und Deutungen häufig dem andersartigen und überwiegend von afro-amerikanischer Kultur geprägten Zugang der Musiker.
Die Jazz-Kritik entwarf eine Reihe von Jazz-Stilen und deutete ihre Abfolge so, dass die auf dem Blues, dem Gospel und dem Ragtime aufbauende Jazz-Geschichte zumindest bis in die 1960er Jahre als annähernd „folgerichtige“ Entwicklung erschien: New Orleans Jazz/Dixieland Jazz; Chicago Jazz; Swing; Bebop; Cool Jazz/West Coast Jazz; Hard Bop; Free Jazz; Fusion/Rock Jazz. Ungefähr ab 1970 wuchs die Vielfalt der unterschiedlichen Stilrichtungen erheblich an und mit ihnen auch widersprüchliche Auffassungen davon, auf was es im Jazz ankommt, welche Entwicklungen richtungsweisend sind und welche neu hinzugekommenen Musiker als bedeutend anzusehen sind. Es gelang für die Zeit ab den 1970er Jahren daher keine allgemein anerkannte Darstellung einer stilistischen Entwicklung mehr. So werden heute mehrere, zum Teil unterschiedliche Bezeichnungen für Stile, Strömungen und Musikerkreise verwendet. Auch die Stile der Vergangenheit werden aus neueren Blickwinkeln mitunter mit zusätzlichen Stil-Bezeichnungen angereichert („Latin Jazz“, „Modal Jazz“) und abweichend bewertet. Von Musikern, aber auch von Jazz-Kritikern und –Forschern selbst werden all diese Kategorisierungen grundsätzlich in Frage gestellt. Sie sind allerdings zur allgemeinen Orientierung gebräuchlich geblieben.
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New Orleans entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts in New Orleans (Louisiana) und verbreitete sich in den 1910er Jahren durch New Orleans Bands nach Chicago, Illinois und New York. Dixieland wird häufig als der erste wirkliche Jazz-Stil gesehen. Es war auch die erste Musik, die unter dem Begriff "Jazz" zitiert wurde. Vor 1917 wurde das Wort Jazz oft "Jass" buchstabiert. Ein bekannter späterer Vertreter des New Orleans Jazz war Louis Amstrong, der allerdings darüber hinaus in vielen Bereichen des Jazz wirkte. Der historische Vorgänger waren die Musik der Marching Band, Hymnen, Negro Spiritals und Blues, aber auch der Ragtime. In den 1950er Jahren erlebte der New Orleans Jazz eine Renaissance (New Orleans Revival). Stilmerkmale: Kellektivmerkmale, Breaks, Trompete Hauptstimme (wird von anderen Stimmen umspielt).
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Durch die damalige Rassentrennung waren Bands nach Hautfarben getrennt. In New Orleans gab es von Anfang an sowohl afroamerikanische als auch weiße Bands. Sie lieferten einander oft musikalische Duelle in den Straßen. Es bildete sich schließlich eine weiße Spielart des New Orleans Jazz heraus; der Dixieland Jazz. Bei dieser Richtung traten die ursprüngliche Tonbildung, Schleiftöne, expressives Vibrato und der Gesamtausdruck zurück. Die Melodien waren glatter, die Harmonien reiner und die Technik versierter. Dixieland Jazz ist allerdings nicht scharf vom New Orleans Jazz abzugrenzen. Im Verlauf der Zeit spielten Musiker unabhängig von ihrer Hautfarbe beide Richtungen. Heute gibt es drei Hauptströmungen des Dixieland Jazz: Den Chicago Style, West Coast Revival und New Orleans Traditional.
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In Chicago fand der New-Orleans-Jazz und der Dixieland-Jazz der Profis aus dem Süden viele Nachahmer. Dazu zählten insbesondere Junge Amateure, meist Schüler und Studenten. Es gelang ihnen nicht, die komplexen Konstruktionen gleichwertig nachzubilden. Daher wurde ein neuer Stil entwickelt; der Chicago Jazz. Die Melodien überkreuzen sich hier nicht mehr, sondern liegen parallel zueinander. Die einzelnen Soli haben hier größere Bedeutung. Erstmalig tritt hier das Saxophon als wichtiges Instrument auf. Ein bedeutender Vertreter dieser Stilrichtung war Bix Beiderbecke.
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Der Swing war die populärste Stilrichtung der Jazzgeschichte. Sie entstand Mitte bis Ende der 1920er Jahre und hatte zwischen 1935 und 1945 ihre Boomzeit. Mit dem Swing ist auch die Entstehung der Bigband verbunden. Kansas City Jazz und Western Swing sind zunächst regionale Unterstile des Swing, die aber ab Mitte der 1930er auch überregionale und teilweise internationale Bedeutung erlangten.
In Europa entwickelte sich seit den 1930ern der Gypsie Jazz. Der bekannteste Vertreter dieser Richtung ist der Gitarrist Django Rheinhardt, der diesen Stil entscheidend mitgestaltete. Im Gypsie Jazz finden sich Einschläge europäischer Musiktraditionen. Gitarren und Geigen gehören zur Grundbesetzung.
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Bebop entwickelte sich ab 1943 und legte die Grundlagen für den Modern Jazz. Besonderheiten des Bebop sind größere rhythmische Freiheiten für Schlagzeug und Bass, extrem schnelle Tempi und komplexere Harmonieschemata als im Swing, sowie die Einführung der Tempoverdoppelung in die solistischen Improvisationen. Gleichzeitig lockerte sich die Bindung an ein Thema. Musiker wie Charlie Parker griffen in der Regel nur noch auf den formalen Rahmen und die Harmonieabfolgen eines Musikstücks zurück und ließen die Melodie des Themas in den Improvisationen weitgehend unberücksichtigt. Ein weiteres Merkmal des Bebop sind Improvisationen über einen längeren Zeitraum; teilweise beginnen oder enden sie mitten in einem Chorus.
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Latin Jazzist eine Spielart des Modern Jazz, die sich vor allem durch die Übernahme von Rhythmen und teilweise auch Kompositionen aus dem Repertoire der lateinamerikanische auszeichnet. Zunächst handelte es sich vorwiegend um eine Verbindung des Jazz mit Elementen verschiedener Stilen aus der Karibik, wobei der Musik Kubas eine Schlüsselstellung eingeräumt wurde. Im weiteren Sinne schließt der Begriff auch Einflüsse aus der brasilianische Popularmusik mit ein. Der Pionier des Latin Jazz war Dizzie Gillespie. Er führte 1947 in der New Yorker Carnegie Hall zusammen mit kubanischen Perkussionisten die "Afro-Cuban Drums Suite" auf.
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Cool Jazzwurde Ende der 1940er in New York aus dem Bebop heraus entwickelt. Der Terminus "cool" bezieht sich auf eine eher introvertierte Grundhaltung des Musizierens. Der Cool Jazz mit Pionieren wie Lennie Tristano oder Miles Davis ist eher konzertant orientiert und bevorzugt langsamere Tempi und weitgeschwungene Melodiebögen. Der Westcoast Jazz ist eine in Kalifornien entstandene melodische Variante dieses Stils, die deutlicher Unterhaltungsbedürfnisse befriedigen möchte.
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Der Hard Bop (auch Hardbop) ist eine Weiterentwicklung des Bebop. Er nahm Elemente aus der neueren afro-amerikanischen Unterhaltungsmusik auf, was eine insgesamt rhythmisch akzentuierte, auf die Takteinheiten ausgerichtete Spielweise mit sich brachte. Soul Jazz ist die funkige Variante, die in den frühen 60er Jahren entstand.
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Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies ungebundenes Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren. Andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz bereithält. Eine stilistische Analyse ist daher nur bedingt möglich. Im zeitgenössischen Avantgarde Jazz - einer späteren, intellektuellen Variante des Free Jazz - greift man in der Regel auf durchgehende Metren zurück. Daneben hat sich aktuell mit der freien Imrovisationen eine Form spontanen Spiels aufgetan, die jedoch die Bezüge und Rückverbindungen zum Jazz aufgibt und Neuland jenseits etablierter Musikgattungen betritt.
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Jazz Fusionist ein Genre, das Jazz mit anderen Stilrichtungen kombiniert, besonders mit Rock- und Funkmusik. Typischerweise mischen Jazz-Musiker hier Jazztechniken unter Einsatz elektrisch verstärkter Instrumente, wie der E-Gitarre, dem E-Piano und dem Synthesizer mit rhythmischen Strukturen afroamerikanischer Popmusik. Das können die Grooves der Soulmusik, die des Rhythm and Blues oder auch binäre Rhythmen der Rockmusik sein. Jazzfunk ist eine funkige Variante der Fusionmusik. Mehr Infos unter:http://de.wikipedia.org/wiki/Jazz
Ben Papst